Der Walzweiher


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Die Gewässeranlage Walzweiher befindet sich an der Bundesstraße B270 zwischen Breitenau und Eingang Karlstal. Es ist ein Gewässerverbund von 13,5 ha und besteht aus drei Seen, dem Pfalzwoog, dem kleinen und großen Walzweiher.
Der Pfalzwoog, ca. 3,5 ha, ist größtenteils Sumpfgebiet und stellt insich ein einzigartiges Biotop dar. Es ist absolut schutzwürdiger Raum und darf, schon wegen der Unfallgefahr, nicht betreten und befischt werden.

Die fischereilich nutzbare Wasserfläche beträgt ca. 10 ha. Der Walzweiher ist im Eigentum der Erbengemeinschaft Stoffel und durch einen Pachtvertrag seit 1963 an uns verpachtet. Der kleine Walzweiher ist fischereilich nur den Mitgliedern unseres Vereins vorbehalten, wobei der große Walzweiher auch von Gastanglern genutzt werden darf.

Die Zuläufe Moosalb und Aschbach bringen mäßigen Wasseraustausch, wobei durch die Nutzung zu Stromerzeugungszwecken der Wasserspiegel des Öfteren abgesenkt und wieder aufgestaut werden muss. Auch an diesen Gewässern haben wir trotz der Eingrenzung durch Bundesstraße und Bahntrasse ein vielfältiges Vogelaufkommen, das vom Eisvogel bis zu den Greifvögeln reicht. Der kleine Walzweiher bietet durch seine schwimmenden Inseln und den üppigen Pflanzenkulturen ein natürliches Rückzugsgebiet für die gesamte Tier- und Fischpopulation.

Als Besatzmaßnahmen werden jährlich ca. 20 Zentner Fische eingesetzt. Wobei es sich hierbei größtenteils um den Besatz von Hechten, Aalen, Schleien, Karpfen, Rotaugen und sonst. Futterfischen handelt. Trotz des guten Fischbestandes ist der Walzweiher schwer zu befischen und hat schon manchen passionierten Angler Rätsel aufgegeben. Die permanente Veränderung des Wasserspiegels hat hieran bestimmt einen großen Anteil. Trotzdem hält dieses Gewässer für den Angler Unvorhergesehenes bereit. Es werden immer wieder Großhechte und Großkarpfen gefangen. Auch Aalrutten und Raubaale, ja sogar vereinzelt Welse finden hier ihre anglerischen Meister.

Das Angeln vom Steg bei der Verbindung zwischen kleinem und großen Walzweiher (Bonacker- Steg) ist verboten. Eine weitere Fischereigrenze befindet sich an der Quelle kurz vor dem Damm zum Walzwerk. Ferner darf auf und vom Damm-Walzwerk bis zur weißen Markierung (Zaun) auf der Bahnseite nicht gefischt werden. In diesem Zusammenhang muss darauf hingewiesen werden, dass das Überqueren der Bahngleise strengstens verboten ist. Parkmöglichkeit befindet sich am Anfang des großen Walzweihers oberhalb des Bonacker-Stegs, sowie an der B270, etwa in halber Strecke des Gewässers.